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Bogensport 28.12.2018 von Michael Wolter

Pressemeldung auf der Titelseite der "Verdener Nachrichten" vom 9. September 2018

Geschrieben von Andrea Kreutzer

 

Ein Geschenk mit Folgen, das ihm auch heute noch immer nicht nur viel Freude, sondern auch viel Bewegung an der frischen Luft und ein ganzheitliches Training verschaffe. Fünf Jahre ist es her, dass Michael Wolter, 45 Jahre alt, seinen ersten - und noch immer einzigen - Bogen von seiner Frau bekam. Nur wenige Monate später habe er bereits in seinem Stammverein, dem TSV „Jahn“ Westen, in den er vor 13 Jahren eintrat und dort die Badmintonsparte leitete, schließlich die Bogensportabteilung mit damals (2013) sechs Personen ins Leben gerufen. Inzwischen sei sie auf etwa 125 Personen, im Alter zwischen sieben und 70 Jahren, angewachsen, die zum Teil Anreisezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nähmen.

Noch immer herrsche zwar ein Männerüberschuss in der Sparte, er schätze den Anteil auf gute 60 Prozent, aber immer mehr Frauen ließen sich von seinem Hobby begeistern. „Gerade in diesem Jahr haben wir viele neue weibliche Mitglieder gewinnen können.“ Angefangen habe es mit einem kleinen Trainingsplatz, der aber immer weiter ausgebaut und erweitert worden sei. Zudem gebe es drei Parcours, der eine führe, im Gebüsch gelegen, rund um die Sportplatzanlage, ein anderer befinde sich im Wald.

Außerdem gebe es die Möglichkeit, in der Halle zu trainieren, dort werde dann üblicherweise, statt wie im Außenbereich variabel bis zu 60 Meter (in der Regel nur bis 40 Meter), auf 18 Meter und auf Lamellenscheiben (175 Euro pro Stück) geschossen. „Und geschossen wird bei uns zum größten Teil mit traditionellen Bögen, die aus Holz und in einem Stück gefertigt sind.“ Bei der Ausführung gebe es beispielsweise den englischen Landbogen oder auch einen Recurvebogen, wie er ihn habe und der besonders für Anfänger gut geeignet sei, da er gut in der Hand liege. Grundsätzlich gebe es, was das Material angehe, auch andere Bögen, aus Carbon oder auch Aluminium. Diese Materialien würden bei ihnen meistens nur bei den Pfeilen Verwendung finden, denn „Pfeile aus Holz sind zwar schön und, aber eben auch nicht so haltbar“. Als Tischler, der schon das ein oder andere Mal beim Herstellen eines Bogens geholfen habe – wer mit einem Selbstgefertigten schieße, werde auch als Primitiv Bogenschütze bezeichnet – wisse er nur zu gut um die Leistungsfähigkeit von Holz. „Einen eigenen habe ich mir aber, denn der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, noch nicht gefertigt, dazu hat es bislang an Zeit gefehlt.“

So vielfältig von Ausführung und Material die Bögen seien, so verschieden seien sie auch in der Auszugskraft. Kürzere und leistungsschwächere fänden beispielsweise im Kinder- und Jugendbereich Verwendung, aber auch Frauen würden des Öfteren auf ein solches Exemplar zurückgreifen. „Typische Frauenbögen gibt es aber eigentlich nicht.“ Ebenso seien die Pfeile in Länge und Gewicht dem Schützen angepasst. „Die Auszugslänge, die auch der Pfeillänge entspricht, ist von der Armlänge abhängig.“

Viele Vereinskameraden zögen das Schießen im Freien dem in der Halle vor, und auch er genieße sein Hobby in der Natur, gerade weil es ein „schönes Pendant zum manchmal stressigen Berufsleben darstellt“, doch er wisse auch um die Vorteile eines Trainings im Innern: „Gerade für das Training der Anfänger ist es ideal, um Korrekturen anzubringen und neue Dinge einzuführen.“

Wer neu auf den Platz komme, erhalte, noch vor der Einweisung im Hinblick auf das Sportgerät, Informationen über die Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme, berichtet Rainer Schlichtholz, zweiter Spartenleiter vom Aller Bogen Westen, wie die Bogensportabteilung auch genannt werde. Wenn dann die verschiedenen Teile des Bogens erläutert worden seien und der Bewegungsablauf unter Zuhilfenahme eines sogenannten Technikbogens (ein einfaches Plastikrohr mit einer Schnur als Sehne) erklärt worden sei, erfolge die Einweisung in den Bogenstand und in die dortigen Regeln bezüglich des Ablaufs, samt der vorherrschenden Sicherheitsvorkehrungen.

Gelernt werden müsse beispielsweise, wann die Pfeile gezogen würden (nach Signal), wie das vonstatten gehe und wie die richtige Atemtechnik zu einem guten Schuss beitragen könne.

„Geht es dann ans richtige Schießen, erfährt man von der Bedeutung der Schießlinie, über der man sich schulterbreit positioniert – man steht also im 90-Grad-Winkel zur Scheibe“, so Wolter. Schlichtholz: Bei vielen beliebter als die Scheibe seien jedoch die 3D-Ziele, die „optisch schön ins Gelände integrierbar“ seien und sich „in einer Distanz zwischen sechs und 60 Yards befinden, etwa fünf Meter bei der Nachbildung einer Ratte, bis zu 55 Meter bei der Nachbildung eines Bisons“.

Kinder schössen üblicherweise zunächst auf eine Distanz von acht Metern, fährt Wolter fort. Sobald sie etwas Sicherheit gewonnen hätten und sich das Trefferbild verbessert habe, könne man das dann nach und nach ausweiten. Ein konkretes Alter, wann man vom Gesetz her mit dem Bogenschießen beginnen dürfe, gebe es nicht, denn Bögen der Art, wie sie bei ihnen Verwendung finden würden, fielen nicht unter das Waffengesetz. „Üblicherweise geht es bei uns so ab etwa acht Jahren los“, wobei die Acht- bis Zwölfjährigen grundsätzlich nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten schießen würden.

„Anfänger können sich übrigens einen Bogen bei uns ausleihen.“ Wer dann Gefallen an der Sportart finde und dabei bleiben wolle, der lege sich irgendwann automatisch einen eigenen Bogen zu. Hinsichtlich des Preises lägen diese Anfängerbögen meistens im Bereich zwischen 100 und 300 Euro, für Fortgeschrittene müsse man 200 Euro oder mehr investieren. „Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt“, für Liebhaberstücke könne man auch mehrere Tausend Euro bezahlen.

Unabhängig vom Preis, aufbewahrt werden sollte ein Bogen idealerweise liegend, da er sich, wenn stetiger Druck, das Eigengewicht, auf einen Bogenarm ausgeübt werde, verziehen könne.

Von theoretischem Wissen einmal abgesehen sollte man die Anforderungen, die an den Körper gestellt würden, nicht unterschätzen, denn ein Turnier könne bis zu fünf Stunden dauern und im Verlauf würden etliche Kilometer zurückgelegt. „Eine gewisse Grundfitness seitens des Schützen schadet also nicht.“ Bogenschießen trainiere generell den gesamten Körper, „insbesondere jedoch die Oberkörper- und Rückenmuskulatur“. Darüber hinaus sei es eine hervorragende Sportart, um seine Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Bei Turnieren gestartet werde in der Regel in Vierer-, Fünfer- oder Sechsergruppen, die im Gelände verteilt und den circa 24 bis 36 Abschusspflöcken zugeteilt würden. Pro Ziel stünden einem drei Schuss zur Verfügung. „Wer gleich mit dem ersten Pfeil trifft, erhält eine höhere Punktzahl als wenn es erst der zweite oder dritte ist und muss keinen weiteren Schuss auf das Ziel abgeben.“

Weitere Informationen über den Verein gibt es im Internet unter www.jahn-westen.de, bei Michael Wolter per E-Mail, michaelwolter1@gmx.de, oder telefonisch unter 0171 7143747. Im Winter werde ebenso trainiert wie im Sommer, auch Turniere fänden in der Wintersaison statt, wobei die Halle dann jedoch grundsätzlich häufiger genutzt werde. Wolter: „Neben neuen Leuten, die den Bogensport ausprobieren wollen, sind wir auch immer auf der Suche nach Sponsoren.“

Bogensport 26.12.2018 von Michael Wolter

Pressemeldung der Bogensparte „Aller-Bogen Westen“ im TSV „Jahn“ Westen e.V. von 1921

 

Bericht aus der Kreiszeitung vom 19. Aug 2018

Geschrieben vom Pressewart der Bogensparte

Martin Rodenburg

 

 

 

 

 

 

 

Westener Bogenturnier war großer Erfolg

 

Der 5. Geburtstag der Bogensparte „Aller-Bogen Westen“ im TSV „Jahn“ Westen, die mittlerweile ca. 130 begeisterte Bogenschützen umfasst, wurde am ersten Augustwochenende gebührend begangen. Ausgedacht hatte man sich für diesen besonderen Geburtstag etwas Besonderes: die jährliche Vereinsmeisterschaft sollte terminlich mit dem schon traditionell einmal jährlich durchgeführten Turnier zusammengelegt werden.

 

Nachdem während der monatelangen, intensiven Vorbereitungen Konsens sowohl mit der Gemeinde, als auch dem Kreis und den Forstbehörden erzielt wurde, konnten beide Veranstaltungen auf einem eigens und nur dafür im Forst bei Diensthop angelegten, neuen Parcours geschossen werden. Ausgehend von einem zentralen Platz, einer Freifläche mitten im Wald, führten dabei drei Trassen kleeblattartig zu den insgesamt 36 Stationen des Parcours, wo liebevoll gestaltet und so naturnah wie nur irgend möglich die 3D-Ziele auf die Bogenschützen warteten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden am Samstag dann folgende Vereinsmeister ermittelt: Hanna Vechtmann (Kinder), Ansgar Schröder (Jugend), Stefanie Fritz (Damen) und Christian Cordes (Herren).

 

Am Sonntag begann dann morgens das große Turnier für nahezu 130 angemeldete Starter aus Nah und Fern. Selbige reisten teilweise schon am Freitag oder Samstag an und verbrachten das Wochenende auf der sehr schön gelegenen Vereinsanlage in Westen in Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen, wo natürlich auch die dortigen drei festen Parcours des Vereins ausgiebig genutzt wurden. Auch die Pensionen der Umgebung wurden durchaus genutzt. Dabei wurden auch Anreisen „von weiter weg“, zum Beispiel aus Hameln, Hildesheim usw., gern in Kauf genommen, da die Westener Bogenschützen sich schon in der Vergangenheit einen guten Ruf durch die bislang ausgerichteten Turniere erworben hatten.

Nach Begrüßung unter den Augen von Gemeindebürgermeister Alexander von Seggern, dem stellvertretenden Landrat Adrian Mohr, dem Pressesprecher Region Nord-Ost der Landesforsten Niedersachsen, Knut Sierk, und Revierförster Michael Müller sowie intensiver Einweisung in den Parcours und vor allem die Sicherheits- & Brandschutzregeln flogen dann um kurz nach zehn Uhr die ersten Pfeile durch den Wald bei Diensthop.

Der zentrale Anlaufpunkt, an dem man zwangsläufig immer wieder vorbeikam, erwartete die Turnierschützen dabei immer mit kühlen Getränken und einem reichen Angebot an Speisen und Kuchen, was alle Bogner ausgiebig nutzten. Während der Verweilzeiten konnte auch das Angebot zweier Bogenhändler in Augenschein genommen und getestet werden. Nach der Siegerehrung am frühen Abend klang der aufregende Tag dann langsam aus.

Ganz besonders angetan vom umsichtigen Verhalten, dem gelungen Aufbau des Parcours, der guten Stimmung unter Ausrichtern und teilnehmenden Bogenschützen und dem gezeigten Umgang mit der Natur zeigte sich auch immer wieder Knut Sierk von den niedersächsischen Landesforsten, dem die aktuelle, bundesweite Kooperation Wald.Sport.Bewegt zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat e.V. sehr am Herzen liegt. Er war überzeugt davon, dass das traditionelle Bogenschießen, wie es in Westen betrieben wird, ein idealer Weg ist, die Bevölkerung wieder mehr in die Natur, insbesondere unsere Wälder zu bekommen um hier Erholung, Naturschutz, Gesundheit und Sport perfekt miteinander zu verbinden.

Nach Beendigung des Turniers zeigten sich dann auch alle Beteiligten, Vereinsvertreter, Offizielle und startende Bogenschützen begeistert von der Organisation und Durchführung des Turniers, was auch in den letzten Tagen entsprechendes Echo in den sozialen Netzwerken fand, wo enthusiastisch vom Erlebten bei den Schützen von „Aller-Bogen Westen“ in den Foren und Gruppen mit Text und Bild berichtet wurde, so dass für das nächste Jahr schon jetzt mit vollen Anmeldelisten zu rechnen ist.

Und vielleicht ergibt sich ja auch mit den Landesforsten noch eine engere Zusammenarbeit, so dass zukünftig weitere touristische Attraktionen für die Gemeinde Dörverden nicht ganz ausgeschlossen scheinen…

 

Bogensport 25.12.2018 von Michael Wolter

Westener Bogensportverein engagiert bei Aktionstag „Wald. Sport. Bewegt“ 06.09.18

Westener Bogensportverein engagiert bei Aktionstag „Wald. Sport. Bewegt“

Werben für das traditionelle Bogenschießen bei den Bundeswaldtagen (von links): Sascha Witte, Andre Blohme und Spartenleiter Michael Wolter von Aller-Bogen Westen. - Foto: Matthias Weiss

Werben für das traditionelle Bogenschießen bei den Bundeswaldtagen (von links): Sascha Witte, Andre Blohme und Spartenleiter Michael Wolter von Aller-Bogen Westen.

© Matthias Weiss

Westen - Das Projekt „Wald. Sport. Bewegt“ ist eine bundesweite Kooperation zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR). Beide Verbände wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. „So sollen nicht nur die positiven individuellen und gesellschaftlichen Wirkungen von Sport im Wald gefördert werden. Es geht auch darum, Sportaktive und Erholungssuchende über die Bedeutung des Waldes als Natur- und Lebensraum sowie über den Wert einer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft zu informieren“, schreibt die Bogensportabteilung des TSV Jahn Westen in einer Pressemitteilung.

Am Freitag, 14. September, findet ein bundesweiter Aktionstag im Rahmen der Waldtage statt, an dem Aktive der beteiligten Verbände ihre jeweiligen Aktivitäten und Projekte vorstellen. Die „Aller-Bogen“ aus Westen unterstützen dabei den Aktionstag in Ehrhorn bei Schneverdingen, von wo aus das Team um Spartenleiter Michael Wolter unter anderem an einer Live-Schaltung nach Berlin beteiligt ist und auch mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und DOSB-Präsident Alfons Hörmann ins Gespräch kommt. 

Verstärkung erhalten die Westener dabei vom befreundeten Bogensportverein SV Garstedt-Wulfsen, der ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist. Neben Berichten anderer Standorte aus ganz Deutschland, von wo aus weitere idealerweise im Wald betriebene Sportarten vorgestellt werden, wollen die Westener dabei von ihren positiven Erfahrungen erzählen.

Sie erhoffen sich dadurch, das traditionelle Bogenschießen so einem noch größeren Publikum nahebringen zu können und die Kontakte zu den Forstbehörden auch zum Nutzen von Gemeinde und Kreis noch weiter auszubauen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.


 

Bogensport 12.08.2018 von Michael Wolter

Youtube Video vom Turnier 5. August

 

Für dieses Video bedankt sich die Bogensparte bei Mark Redel von " Marks Archerspoint " zu finden bei youtube.

https://www.youtube.com/watch?v=OAP0Vo1r4Ok&feature=youtu.be

 

Bogensport 12.08.2018 von Michael Wolter

Turnierergebnisse vom 5. August

Wir möchten uns noch einmal bei allen Bogenschützinnen und Bogenschützen bedanken, die am 05.08.2018 an unserem Jubiläumsturnier teilgenommen haben. Wir konnten euch nur den Parcours zu Verfügung stellen, der Rest lag ganz allein bei euch. Es ist doch immer wieder schön, mit wie wenig Aufwand  ;-)  man vielen Menschen eine Freude bereiten kann.

Wir hoffen, dass wir euch beim nächsten Mal wieder begrüßen dürfen.

 

Bogensport 15.03.2018 von Michael Wolter

Pressemeldung der Bogensparte „Aller-Bogen Westen“ im TSV „Jahn“ Westen e.V. von 1921

Der Pressewart

der Bogensparte

Martin Rodenburg

 

 Dörverden-Westen, den 15. Mar. 2018

 

 

Aller-Bogen Westen setzt auf Weiterbildung

 

Zum wiederholten Mal war jetzt der Kölner Peter Lange, seines Zeichens Feldbogen-Trainer und Ausbilder im Deutschen Schützenbund und Deutschen Feldbogenverband, in der Gemeinde Dörverden, um sein reichhaltiges Wissen und seine Erfahrung an die Bogenschützen aus Westen weiterzugeben.

 

Da sich bei den Westenern von Quartal zu Quartal mehr am traditionellen Bogenschießen Interessierte melden – mittlerweile stellen die Bogenschützen die größte Sparte im TSV „Jahn“ Westen – steigt auch der Bedarf an qualifizierten und erfahrenen Bogenschützen, die sich dieser Interessenten und Anfänger annehmen und sie fachkundig und sicher in den Sport einweisen. Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, hatte man beschlossen, von nun an samstags regelmäßig wechselnd entsprechende Schützen vor Ort zu haben, die sich ausschließlich dieser Aufgabe widmen, ohne deswegen aber gleich bis zum Trainer C, oder B ausgebildet werden zu müssen.

 

Am letzten Wochenende gab es dann viel Theorie und Praxis, Methodik und Didaktik, Aufwärmtraining, Sicherheitsbestimmungen, Fehlererkennung, Technik usw. für die Teilnehmer dieser Weiterbildung unter Langes Leitung, die von nun an die Neumitglieder und Interessenten begleiten und anleiten sollen. Samstags wurden dabei theoretische Inhalte vermittelt, die sonntags in der Sporthalle in Westen praktisch umgesetzt wurden.

 

Am Ende dieses mit viel Lernstoff versehenen Wochenendes waren sich sowohl die Teilnehmer, als auch die schon zum Trainer ausgebildeten Spartenleiter der Bogenschützen, wie auch Vereinsvorsitzender Torsten Behnke und Peter Lange einig, dass sich der Aufwand gelohnt hatte. Neben einem kleinen „Dankeschön-Präsent“ des Vereins wurden dann auch entsprechende Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme übergeben. Damit sind nun fast zehn Prozent der Spartenmitglieder entweder zum „Trainer Stufe 1“, oder zum „Co-Trainer“ ausgebildet und bieten entsprechend fundierte und zertifizierte Unterstützung zu den Trainingszeiten an. Die erfolgreichen Teilnehmer werden von nun an ihr Wissen und Können samstags ab 15.00 Uhr auf dem Sportplatz in Westen regelmäßig an Interessierte weitergeben.

Bogensport 11.03.2018 von Michael Wolter

Pressemeldung der Bogensparte des TSV „Jahn“ Westen e.V. von 1921

Martin Rodenburg

 

Dörverden-Westen, den 11. March 2018

 

 

Westener Bogenschützen bauen internationale Kontakte aus

 

Auch in der dunklen und kalten Jahreszeit sind die Bogenschützen des TSV „Jahn“ Westen, die mittlerweile übrigens die größte Sparte des fast 400 Mitglieder zählenden Vereins stellen, nicht untätig. Seit kurzem werden weitere, internationale Kontakte gepflegt. Aktuell nehmen zwei junge Spanierinnen aus der Nähe von Barcelona, die den Landkreis Verden im Rahmen eines Schüleraustauschs des Gymnasiums am Wall in Verden besuchen, regelmäßig am Training der Bogenschützen teil.

 

Die beiden Teenager Gemma Riesco und Laura Figueras sind in Hülsen bzw. Westen während ihres dreimonatigen Besuchs untergebracht. Und recht schnell nach der Ankunft war es dann auch Laura, die bei Luzi Maj Leonhardt, der Tochter ihrer Gasteltern erwähnte, sich kurz vor der Abreise aus Spanien noch einen eigenen Bogen gekauft zu haben, weil ihr dieser Sport so gut gefiele. Da kam das Gespräch natürlich schnell darauf, dass es in Westen eine sehr rege Sparte im TSV „Jahn“ Westen gibt, die regelmäßig in der Natur, aber auch der örtlichen Sporthalle das Bogenschießen trainiert.

 

Da auch Gemma sich für diesen Sport interessierte, waren auch sie und Saskia Martens, wo sie untergebracht ist, gleich begeistert und so war der Kontakt zum Verein schnell hergestellt und beide Schülerinnen aus Spanien knüpfen nun auch außerhalb der Schule fleißig Kontakte zu einheimischen Jugendlichen. Mittlerweile sind beide in den Verein eingetreten und üben fleißig und mit zunehmendem Erfolg den Umgang mit Pfeil und Bogen.

 

Dass das allen Beteiligten viel Freude macht, kann man deutlich auf dem Foto sehen. Es zeigt von links nach rechts Saskia Martens, Gemma Riesco, Laura Figueras, Luzi Maj Leonhardt und Michael Wolter, den Leiter der Sparte Bogenschießen im TSV „Jahn“ Westen

 

Wer sich auch für den Bogensport interessiert und es den beiden jungen Spanierinnen gerne nachtun möchte, ist beim Training stets herzlich willkommen. Weitere Informationen findet man unter http://www.jahn-westen.de.

 

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